Packaging-Renderings entstehen aus Dieline und Artwork, also aus genau den Daten, die ohnehin in den Druck gehen. Damit lässt sich eine Verpackung zeigen, freigeben und bewerben, lange bevor die erste Auflage vom Band läuft.
Ein Produkt hat eine Form. Eine Verpackung hat eine Form, eine Fläche und eine Veredelung, und die drei müssen zusammen stimmen. Genau daran scheitern die meisten generischen Renderings: Das Artwork liegt flach auf der Geometrie, statt auf ihr gedruckt zu sein.
Der Unterschied ist im Bild sofort sichtbar. Eine Faltschachtel hat Falzkanten, an denen sich das Licht anders bricht als in der Fläche. Sie hat eine Materialstärke, die an der Öffnung zu sehen ist. Sie hat einen Kartonton, der durch den Druck durchscheint. Fehlt das, wirkt die Schachtel wie ein bedruckter Quader.
Bei einer einzelnen Schachtel ist ein Foto oft schneller. Sobald es mehrere Sorten sind, sobald das Artwork noch nicht final ist oder sobald zusätzlich Varianten für Aktionen dazukommen, kippt die Rechnung. Die Geometrie steht dann bereits, und jede weitere Sorte ist ein Austausch der Artwork-Ebene.
Mehr dazu, wie sich die Zahl der Motive zusammensetzt: wie viele Produktbilder ein Launch wirklich braucht.
Die Dieline als Vektordatei, das Artwork als PDF, AI oder EPS, dazu Angaben zu Kartonstärke, Oberfläche und Veredelungen wie Spotlack, Heißfolie oder Prägung. Mit diesen Daten entsteht die Verpackung maßhaltig.
Ja, und genau das macht den Unterschied zu einem generischen Rendering. Die Veredelungen werden als eigene Ebenen aufgebaut und reagieren dadurch korrekt auf Licht, statt als Effekt ins Bild gerechnet zu werden.
Ja, das ist der eigentliche Vorteil. Steht die Geometrie einmal, ist jede weitere Sorte ein Austausch der Artwork-Ebene bei identischem Licht und identischer Kamera.
Schick mir Produkt, Umfang und Zeitrahmen. Ich sage dir, was an Daten gebraucht wird und wie der kürzeste Weg zum fertigen Bildsatz aussieht.
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